Mrz 18, 2013
Redaktion

SAP Lösungen mit SAP R/3

Unternehmenssoftware ist mittlerweile nicht mehr nur wichtige Grundlage der Organisation von Geschäftsprozessen in großen Konzernen. Auch in kleinen und mittleren Unternehmen, die durch die Nutzung sogenannter Enterprise-Resource-Planning- Software (ERP) auf die Generierung von Kostenvorteilen abzielen, hat sich in den letzten Jahren zunehmend der Einsatz von Unternehmenssoftware durchgesetzt. Ein klassisches Beispiel von ERP-Software ist dabei SAP R/3.

Was ist SAP R/3? Diese Anwendung aus dem Hause SAP trug den Namen R/3 von 1993 bis 2003, als die Bezeichnung zu mySAP ERP wechselte. Der Vorgänger der Software ist SAP R/2. Aktuell ist SAPs ERP-Lösung unter dem Namen SAP ERP Central Component (ECC) 6.0 bekannt. Das R in R/3 steht für realtime (Echtzeit), während die 3 nicht nur Auskunft über die Programmgeneration gibt, sondern auch für die dreistufige Client-Server-Architektur der Software steht: der grafischen Benutzeroberfläche, der Anwendungsebene sowie der Datenbankebene. Es existieren verschiedene Module, die unterschiedliche betriebliche Aufgaben abdecken. Hierzu gehören nicht zuletzt

• Financials and Controlling (FICO) für das Rechnungswesen,

• Human Resources (HR) für das Personalwesen,

• Materials Management (MM) für die Materialwirtschaft,

• Sales & Distribution (SD) für den Vertrieb und

• Production Planning (PP) für die Produktionsplanung.

Die Module arbeiten dabei nicht isoliert, sondern können untereinander kommunizieren. So kann beispielsweise eine im Vertrieb eingehende Bestellung problemlos an das Rechnungswesen-Modul überliefert und gegebenenfalls auch mit einem Produktionsauftrag verknüpft werden. Diese Automatisierung der Kommunikation zwischen und innerhalb der betrieblichen Funktionen kann die Effizienz der Prozesse um ein Vielfaches erhöhen.

Da in ein R/3-Softwarepaket nicht alle Module implementiert werden müssen, ist die Anwendung skalierbar und entsprechend den betrieblichen Anforderungen anpassungsfähig. Es existieren zudem Branchenlösungen, die auf die Anforderungen bestimmter Geschäftsstrukturen, wie sie beispielsweise in der Automobilindustrie oder im Telekommunikationssektor herrschen, zugeschnitten sind.

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