Begabtenförderung in der Schweiz

In der Schweiz begann die Entwicklung der Begabtenförderung und Leseförderung an Schulen erst im Jahre 1988 durch den ECHA-Kongress, welcher in Zürich stattfand. Eltern gründeten 1989 den EHK. Der EHK ist ein Verein der begabte und hochbegabte Schüler durch Wettbewerbe fördert.

Diese Wettbewerbe sind nicht Canton gebunden, sondern finden in der gesamten Schweiz statt. Der Elternverein hochbegabter Kinder setzt sich aus Aktivmitgliedern zusammen, bei denen es sich entweder um Personen handelt, die die Begabtenförderung und die Belange der Betroffenen Eltern unterstützen möchten oder aber um Eltern eines hochbegabten Kindes.

Die EHK führt regelmäßig Wettbewerbe durch, in denen sich Kinder intellektuell mit anderen Kindern messen können. So gibt es unter anderem Schreibwettbewerbe zu vorgegebenen Themen. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche bis zu einem alter von 18 Jahren. Die besten zwei Texte werden für den IOC genommen.

Bei dem IOC handelt es sich um einen internationalen Wettbewerb von hochbegabten Kindern und Jugendlichen. Die Schweizer Jugend forscht bietet besonders begabten Kindern die Möglichkeit an Studienwochen teilzunehmen. Dort wird der Jugendliche mit einer besonderen Begabung, welches sich für diverse Wissenschaften interessiert, eine Woche lang fachkundig betreut und bekommt einen Einblick hinter die Kulissen.

Voraussetzung an einer Studienwoche teilnehmen zu können ist das der Jugendliche entweder eine Berufslehre absolviert oder Schüler an einer Primar- Sekundar- oder Mittelschule ist. Studenten und Doktoranden finden ihre Förderung in der ETH Zürich.

Die ETH Zürich bietet neben 23 Bachelor-Studiengängen ebenfalls 39 Masterstudiengänge an. Die ETH Zürich zählt als anerkannteste Bildungsstätte. Zurzeit sind rund 15.000 Studenten und Doktoranden eingeschrieben.