Begabtenförderung in den USA

Die Begabtenförderung in den USA gestaltet sich im Ganzen anders als die in Deutschland. Das liegt unter anderem daran, dass in den USA ein deutlich anderes Schulsystem herrscht.

Es gibt in den USA weder eine Differenzierung in der Schulart, sodass alle Schüler unabhängig ihrer Fähigkeit in einer Klasse unterrichtet werden. Gegensätzlich ist die Tatsache, dass in Deutschland die Kinder und Jugendlichen abhängig ihrer Begabung in die Hauptschule, Realschule oder das Gymnasium eingeschult werden.

Diese Form der unterschiedlichen Schulen gibt es in den USA nicht. Allerdings haben die Lehrer in den USA die Möglichkeit Kindern welche über ein entsprechendes Potenzial verfügen einen anderen Lehrstoff, als der Lehrplan eigentlich vorsieht zu erteilen.

Des Weiteren bieten die USA den Besuch von speziellen Ferienlagern an. In diesen Ferienlagern wird besonders auf die Begabung eingegangen und dadurch wird das Kind positiv in der Entfaltung des vorhandenen Potenzials gefördert.

Enrichment-Programme wurden gegründet um Kindern die einen besonders hohen IQ besitzen ab der zweiten Schulklasse die Möglichkeit zu bieten, entsprechende Klassen zu besuchen. Das bedeutet, diese besonders begabten Kinder, werden stundenweise, in kleine Gruppen separiert und getrennt der eigentlichen Klasse von einem Enrichment Lehrer unterrichtet.

Weitere Begabtenförderung findet durch die Möglichkeit statt, dass besonders begabte Kinder Schulklassen überspringen dürfen. Allerdings findet dies in der Bevölkerung keine besonders positive Zustimmung, da viele Erwachsene die Meinung vertreten, dass die hochbegabten Kinder zwar im akademischen Können, mit den älteren Klassenmitgliedern mithalten können, allerdings in der sozialen Entwicklung zurückliegen.

Hochschulen, welche staatlich oder privat gefördert werden, sind sehr bedacht darauf, die Elite unter den Begabten aufzunehmen.

Surftipp: Surfstick