Begabtenförderung im Freistaat Bayern

Dem Freistaat Bayern ist die Begabtenförderung ein besonders wichtiges Anliegen. So stellt der Freistaat Bayern bereits seit 1948 ein eigenes Stipendienprogramm. Dieses Stipendienprogramm wurde von Alois Hundhammer, dem damaligen Kultusminister ins Leben gerufen.

Das Stipendium für besonders Begabte sollte besonders begabten Abiturienten, die nicht über genug Geld verfügten, ein Studium selber zu finanzieren, die Möglichkeit eröffnen zu studieren. Im Volksmund wurde das Stipendium für besonders Begabte, dass Hundhammer Stipendium genannt. In den darauf folgenden Jahren fand im Freistaat Bayern eine starke Entwicklung, als auch Veränderung in der Begabtenförderung statt. Studenten, welche die Aufnahmekriterien erfüllten erhielten ab 1966 durch das bayrische Begabtenförderungsgesetz einen Rechtsanspruch auf ein Stipendium.

Zu Beginn der Höhe der Förderung wurde das Einkommen der Eltern mit angerechnet. Dadurch waren die Eltern mit einem hohen Einkommen dazu verpflichtet, anteilig mit für das Studium aufzukommen. Das änderte sich allerdings im Jahre 1984. Ab dem Zeitpunkt wurde auf die Anrechnung des elterlichen Einkommens verzichtet.

Jeder Student erhielt einen Pauschalbetrag unabhängig der finanziellen Situation im Elternhaus. Bis 2004 galt diese gesetzliche Regelung. Eine deutliche Veränderung in der Begabtenförderung fand im Jahre 2005 Staat, als durch das Begabtenförderungsgesetz diese Form des Stipendiums abgeschafft wurde.

Eine Neuaufnahme war den Studenten des Jahrgangs 2005 nicht mehr möglich. Studenten, welche bereits in das Stipendium aufgenommen waren, ließ man die Wahl, dieses fortzuführen, allerdings unter Anrechnung des Einkommens der Eltern. Sie hatten allerdings ebenfalls die Möglichkeit in das Stipendiat des Bayrischen Eliteförderungsgesetz zu wechseln.

Das Bayrische Eliteförderungsgesetz ist ab dem 26. April 2005 rechtskräftiges Folgegesetz des bis dahin gültigen Begabtenförderungsgesetzes.

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