Browsing articles from "Januar, 2013"
Jan 30, 2013
konitzer.IT

Tipps für die Eltern hochbegabter Kinder

Universität ZürichOft merken die Eltern hochbegabter Kinder schon sehr früh, dass der Nachwuchs sich anders verhält als Gleichaltrige. Schon bei der Entwicklung der Sprache sind Hochbegabte schneller. Sie sind schon im Kleinkindalter in der Lage, sich in ganzen Sätzen auszudrücken. Schon früh interessieren sich hochbegabte Kinder für ihre Umwelt und löchern ihre Eltern in noch größerem Ausmaß mit Fragen, als es für ihr Alter ohnehin üblich ist. Außerdem sind für diese Kinder Zahlen von besonderem Interesse. Erwachsene werden oft mit Fragen konfrontiert, die sich mit philosophischen Themen und komplexen Zusammenhängen beschäftigen. Ein hochbegabtes Kind überrascht seine Umwelt mit einem ausgesprochen guten Gedächtnis. Meist spielen sie nicht so gerne mit Gleichaltrigen, sondern widmen ihre Aufmerksamkeit älteren Kindern oder Erwachsenen. In manchen Fällen wird die Hochbegabung erst im Kindergartenalter entdeckt, vor allem wenn es keine gleichaltrigen Kinder in der Familie gibt. Dann fehlt den Eltern natürlich der Vergleich. Im Kindergarten fallen die Kleinen wegen ihrem Interesse für Dinge auf, für die Erzieher sie für zu jung erachten. Auch in der Schule sind Hochbegabte schnell gelangweilt und werden oft zu Außenseitern.

Wie sollen sich die Eltern verhalten?

Hat man einmal erkannt, dass man ein hochbegabtes Kind hat, sollte man alle Maßnahmen ergreifen um dem Kind das Sozialleben zu erleichtern. Wissensmanagement rund um das Thema Hochbegabung zahlt sich für die Eltern allemal aus. Auf keinen Fall sollte man den Wissenshunger der Kinder bremsen. Am besten beantwortet man geduldig alle Fragen, ohne das Kind in irgendeiner Weise zu bedrängen. Hilfreich ist auch der Kontakt zu anderen Hochbegabten, vor allem wenn das Kind älter wird. Somit fühlt es sich nicht als Außenseiter sondern lernt, dass es andere Kinder gibt, die sich genau so verhalten. Auch für Eltern ist der Kontakt zu anderen Familien mit hochbegabten Kindern ein Gewinn. Der Austausch über eventuelle Probleme in der Schule tut allen Beteiligten gut. Auf alle Fälle sollte man Hobbys und Freizeitaktivitäten fördern. Dazu gehören Besuche im Theater oder im Museum ebenso wie Sport und Bewegung.

Jan 4, 2013
konitzer.IT

Begabungen frühzeitig entdecken – Grundschullehrer sollten besonders aufmerksam sein

Begabungen frühzeitig entdecken kann Talente fördern und verhinderte Karrieren im Erwachsenenalter vermeiden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass gerade die Menschen, die mit Kindern im Grundschulalter zu tun haben, sehr aufmerksam mit den Kindern umgehen und sehr begabte Kinder auch erkennen. Ein erstes Anzeichen für außergewöhnliche Begabung ist beispielsweise der Lernvorspruch innerhalb der Klasse. Diese Kinder lernen Lesen, Schreiben und Rechnen viel schneller als ihre Mitschüler. http://www.buhv.de/kindergarten_kita/Bausteine-Kindergarten.html kann bei Interesse weiterhelfen.

Leider zeigen Studien auch heute noch, dass solche Talente oftmals vom erziehenden Personal nicht wahrgenommen werden und somit auch nicht als Talent erkannt werden. Dies liegt oftmals an dem fehlenden Wissen der Erzieherinnen und Grundschullehrer, die über den Kenntnisstand der Kinder nur unzureichend informiert sind. Studien berichten sogar von einer falschen Beurteilung dieser Kinder von 4 bis 6,6 Prozent.

Da Grundschullehrer aber die entscheidenden Faktoren sind, wenn es darum geht, dass in Kid beispielsweise früher eingeschult wird oder gefordert wird, werden diese Talente wiederum nicht erkannt. Weil diese Kinder gerne alleine arbeiten, werden oft auch fälschlicherweise als sozial unreif eingestuft und verbringen dann ein weiteres Jahr im Kindergarten.

Die Wichtigkeit der frühzeitigen Forderung wird jedem klar, wenn man bedenkt wie begabte Kinder sich von ihren Altersgenossen unterscheiden. Diese Kinder verfügen über einen eigenem Antrieb, sind neugierig und wissensbegierig. Die Fähigkeiten verkommen, wenn die geistigen Leistungen nicht gefordert werden. Sie werden arrogant, wenn sie in ihrer Entwicklung sinnlos gebremst werden. Sie lernen gerne und haben ihre eigene Art Kind zu sein.

Als eine Form der Förderung wird die Akzeleration anerkannt. Dabei handelt es sich um ein beschleunigtes Lernen, welches intellektuell hochbegabte Kinder unterstutzt. Auch die Langeweile dieser Kinder im Kindergarten sollte unterbrochen werden, indem man sie früher einschult. Im Gegensatz zu anderen Kindern freuen sie sich auf die Schule und eignen sich den Lernstoff vielfach selber an.

Eine weitere Möglichkeit der Förderung ist das Enrichment. Das Lernen von begabten Kindern wird bei dieser Form angereichert und vertieft. Dazu dienen zusätzliche Angebote, die ihr Wissen vermehren. Auch in einer Kindertageseinrichtung kann dies bereits erfolgen.

Grundschullehrer sollten bei diesen Kindern auch immer akzeptieren, wenn sie sich mit ungewöhnlichen Themen beschäftigen wollen. Auch Materialien für das Basteln und Werken, das sie größtenteils alleine durchführen sollten bereit stehen.

Außerdem sollten die Fragen der Kinder beantwortet werden. Grundschullehrer sollten viel vorlesen und damit ein besseres Wissen und Verständnis über die Welt vermitteln. Dabei sollten sie nicht unbedingt belehrend auftreten, sondern als Impulsgeber und Helfer agieren. Gerade für Jungen sollten dies dann auch männliche Lehrer tun, was sich aber oft schwierig gestaltet. Informationen gibt es unter http://welt.de/print/die_welt/hamburg/article111791093/Maenner-fuer-Kitas-dringend-gesucht.html