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Jun 25, 2012
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Englisch, die Weltsprache der Queen

Das „Diamond Jubilee“ wurde mit viel Beigeisterung von den Briten gefeiert dieses Jahr. Man kann sich fragen, ob es Grund ist so ausgiebig zu feiern für zwei Tage, wenn es die Monarchin schafft 60 Jahre auf dem Thron zu sitzen, doch eins ist sicher, die Briten haben viel erreicht.

Das Vereinigte Königreich war als sogenanntes Commonwealth eines der größten Imperien der Welt. Der Einfluss der englischen Kultur ist in vielen Teilen der Welt immer noch trotz Abzug der Briten zu spüren. In Indien wird fieberhaft Kricket gespielt und die meisten Inder lernen Englisch in der Schule. Auch in vielen Afrikanischen Ländern ist der Einfluss omnipräsent. Sportarten, Schulsysteme, Universitätssysteme oder gar das Fahren auf der linken Seite stammen von der Englischen Kultur ab.

Es lohnt sich also das Land, welches so großen Einfluss auf die Welt hat, näher kennen zu lernen. Eine Reise nach England kann ideal mit einer Sprachreise kombiniert werden. Man lernt die so weit verbreitet Sprache während man die Weltmetropole London kennenlernt. London ist über die Jahre zu einem Finanzzentrum geworden, das der Wall Street nahezu den Tee reichen kann. Es ist außerdem empfehlenswert den Süden Englands zu erkunden. Viele Engländer, vor allem auch Schüler und Jugendliche verschlägt es dort hin zum Urlaub und wem sollte man eher glauben als den orts-vertrauten Engländern? Brighton bietet viel Interessantes, von Wassersportaktivitäten bis hin zu alten Kulturstätten in der umliegenden Umgebung.

Englisch im Vergleich zu vielen anderen Sprachen ist schnell gelernt und natürlich am besten vor Ort. Die Engländer sind dafür bekannt besonders hilfreich zu sein, wenn man einmal die Orientierung verloren hat oder Problem hat, ein Gebäck zum Tee dazu zu bestellen. Somit kann auf einer Reise nach England und Besuchen in London oder Brighton nicht nur viel erkundet werden sondern auch gelernt. Die Bedeutung der Englischen Sprache sollte aber nur einer von vielen Gründen sein, warum man das traditionsreiche England besuchen sollte. Weitere Informationen hier.

Jun 22, 2012
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Sprachförderung für Begabte

EnglischkurseDass sich Fremdsprachen besonders leicht im Kindesalter lernen lassen, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Laut Sprachforschern liegt das Zeitfenster, um eine Fremdsprache am einfachsten zu erlernen, zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr, sodass man besonders Kinder dieser Altersgruppe fördern sollte.

Sprachlich begabte Kinder profitieren dabei vor allem von Kontakten zu Muttersprachlern. Dies können Gleichaltrige sein, deren Muttersprache nicht deutsch ist und von denen das Kind im Spiel, also ganz nebenbei, durch Nachahmung kindgerechte Vokabeln aufschnappt. Aber auch Erwachsene können eine wichtige Rolle spielen. Eine Bekannte, Arbeitskollegin oder Freundin z.B., deren Muttersprache Englisch ist, und mit der das Kind immer wieder etwas unternimmt, kann ebenfalls dazu beitragen, dass Sprachmelodie und bestimmte Ausdrücke und Phrasen für das sprachbegabte Kind zur Gewohnheit werden. Wichtig ist dabei eine gewisse Regelmäßigkeit zu entwickeln; denn wird das neu erworbene Wissen nicht wiederholt angewandt, gerät es schnell wieder in Vergessenheit. Auch kindergerecht gestaltete Englischkurse für Anfänger wären eine Option.

Auch Musik kann das Sprachverständnis bei Kindern aller Altergruppen positiv beeinflussen. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sowohl Tonfolgen als auch Sprache im menschlichen Gehirn in der gleichen Region verarbeitet werden. Das bedeutet auf der einen Seite, dass Kinder, die musikalisch gefördert werden häufig auch auf sprachlichem Gebiet talentiert sind. Auf der anderen Seite besteht die Möglichkeit, sich die Musik noch direkter zunutze zu machen. Indem man Kinderlieder in der Fremdsprache gemeinsam singt, prägen sich die gesungenen Wörter besonders gut und oft für ein Leben lang ein. Kinderreime haben einen ähnlichen Effekt, da sie aufgrund des eingehenden Rhythmus leicht zu merken sind.

Größere Kinder und Teenager können aus Musik im Rahmen der Sprachförderung ebenfalls einen Nutzen ziehen, indem sie ihre aktuellen Lieblingssongs, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf Englisch gesungen werden, mitträllern, und versuchen einige Wörter oder Inhalte zu verstehen. Es kann dabei hilfreich sein, den Text des Liedes vor Augen zu haben. Einen ähnlichen Effekt haben auch Fernsehserien oder Filme, die das Kind am besten im englischen Originalton sieht. Besonders sinnvoll ist es, wenn das Kind die Serie oder den Film bereits aus dem Deutschen kennt oder zumindest mit der Handlung vertraut ist. Am größten dürfte die Motivation zur Sprachförderung allerdings direkt vor Ort sein. Vor allem sprachlich begabte Kinder lernen eine Sprache am leichtesten ganz nebenbei, wenn sie täglich von ihr umgeben sind.

Jun 19, 2012
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Das Thema “Unterricht”

Wenn man über das Thema „mein Unterricht“ nachdenkt, gibt es immer zwei Perspektiven. Diejenige aus Sicht des Lehrer und jene aus Sicht der Schüler. Idealerweise stimmen beide Sichtweisen überein, was allerdings nicht immer der Fall ist. Da mag es beispielweise den ständig störenden Schüler geben, den der Lehrer als schwierig, faul und aufmüpfig empfindet. Er findet vielleicht nur schwer einen Draht zu ihm und ist froh, wenn dieser so wenig wie möglich auffällt. Fragt man den Schüler, mag dieser hingegen sagen: „Mein Unterricht ist langweilig, der Lehrer ödet mich an“. Zahlreicher solcher verhaltensauffälliger Schüler landen im Laufe ihrer Schullaufbahn häufig auf sogenannten Förderschulen, weil sie für den laufenden Schulbetrieb nicht mehr tragbar sind. Doch sinnvoll ist dies nicht immer, denn in einigen Fällen ist der Grund für ihr Verhalten eine permanente Unterforderung im Unterricht.

Das Problem in unserem Schulsystem ist oft, dass Hochbegabte nicht erkannt werden. Es sind nicht immer nur die Einser-Schüler, die offensichtlich einen herausragenden Intellekt besitzen, und deshalb zu dieser Kategorie gezählt werden müssen. Daher könnte in manchen Fällen vor der „Abschiebung“ auf die Förderschule ein Intelligenztest indiziert sein, der tatsächlich Aufschluss über die Fähigkeiten des Schülers gibt. Wird dann eine Hochbegabung festgestellt, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten der individuellen Förderung. Selbst die Kosten einer eventuellen Internatsunterbringung können in solchen Fällen entweder von Stiftungen oder auch vom Jugendamt übernommen werden.

Einen Informationsaustausch mit anderen Pädagogen zu diesem Thema bietet unter anderem die Internetseite http://www.meinunterricht.de/Home.html. Neben verschiedenen Unterrichtsmaterialien, die unter Umständen auch helfen können, unterschiedliche Begabungsschwerpunkte zu erkennen, wird dort ein Forum beziehungsweise Blog angeboten, in dem Probleme, aber auch positive Erfahrungen aus dem Unterrichtsalltag diskutiert werden können. „Mein Unterricht“ bietet so eine geeignete Plattform zum Austausch mit Kollegen, oder auch eine erste Anlaufstelle zur weiteren Recherche in punkto Unterrichtsgestaltung beziehungsweise Hochbegabtenförderung.